31. Dez 2011

Das kleine große Wunder ist da!

Da ging es plötzlich schneller als gedacht. Fast 7 Wochen zu früh kam meine kleine Tochter Nele am 24.10.2011 mit einer Größe von 42cm und einem Gewicht von 1830g zur Welt. Mittlerweile hat sie gut aufgeholt und kann schon Größe 50 tragen :)

12/2011 · Stichwörter: ,

31. Aug 2011

Reisetagebuch Schweden: Bergwerk-Tour und Herkunft der typisch schwedisch-roten Farbe

Haben heute in Falun die Kristine Kyrka (supertoll!) und die Stora Kopparbergs kyrka (mäßig spannend) besichtigt und dann eine Führung durchs Kupferbergwerk (Falu Gruva) gemacht. 67 Meter unter der Erde bei 5°C und fast keiner Beleuchtung – der absolute Wahnsinn! Da mein Schriftsteller-Opa ja mal für kurze Zeit in der Wismut untertage gearbeitet hat, war die Erfahrung der Arbeitsbedingungen in einem Bergwerk besonders spannend.

Direkt neben der Falu Gruva steht übrigens die Fertigungsanlage für die typisch schwedische rote Farbe (Falu Rödfärg). Die Farbe wird aus einem Mineral gewonnen, das in der Grube zuhauf vorkommt (habe den Namen leider vergessen). Dieses wird dann gemahlen und mehrere Male geröstet, dann z.b. mit Mehl und Öl angerührt und kann dann bereits als Farbe verwendet werden. Aufgrund der konservierenden Wirkung des Minerals sind soviele schwedische Hütten und Bauwerke bis heute gut erhalten.

Auf der Suche nach unserer heutigen Herberge landeten wir zunächst in Borlänge, das wir jedoch fluchtartig wieder verließen. Tiefster Berlin-Wedding-Style, kein einziger Schwede auf den Straßen und wir hatten nur mäßig Bock, unser Auto am nächsten Tag demoliert, leergeräumt oder gar nicht mehr vorzufinden. Sind dann doch wieder Richtung Falun nach Vassbo gefahren, wo es eine Herberge mit Internet gab. Äußerlich ziemlich cool, superstylische Einrichtung in den Fluren und Sofaecken.

Leider dezent überteuert (260 SEK pro Person im Doppelzimmer) mit Mini-Bad, in dem man nichts unterstellen konnte und einem höllischen Gestank von den umliegenden Feldern im Zimmer, der nicht wegzukriegen war. Haben dann auch gleich mal das Internet malträtiert und Facebook mit ein paar Urlaubsfotos gefüttert – als Leckerbissen für die daheim gebliebenden Nicht-Urlauber. Die erhoffte „aaah, wie toll“, „superschön“ – Kommentarflut blieb jedoch leider aus. Wahrscheinlich (oder besser: hoffentlich) war der Neid einfach zu groß. Morgen fahren wir nach Avesta und besichtigen auf dem Weg den Östra Silvberg – was es damit auf sich hat, erfahrt ihr dann morgen :)

08/2011 · Stichwörter: ,