Reisetagebuch Schweden: Über den Ramunderberg bis zu den Schären
Heute morgen aufgebrochen zum direkt neben unserer Herberge liegenden Herrenhaus Stora Djulö (Herrgard), einem Gutshof mit Garten aus dem 18. Jahrhundert direkt am Ufer des Djulösjön-Sees. Alles an allem jedoch nicht so spektakulär wie erwartet. Dann sind wir noch ein Stück weiter zum Gatstuberg gefahren, um den sich viele Sagen und Mythen ranken (so soll dort zum Beispiel ein Troll hausen).
Natürlich kletterten wir auch hinauf und genossen die Aussicht vom Berg. Den Troll haben wir leider nicht gesehen, aber er hat sich sicherlich nur versteckt.
Da wir heute noch ein ordentliches Stück Wegstrecke abhaken wollten, fuhren wir dann gleich weiter durch die Seenlandschaft in Södermannsland bis nach Finspång. Dort bekamen wir plötzlich Lust auf Meer (und Schären) und fuhren dann direkt an die Ostküste. Auf dem Weg machten wir kurz in Söderköping halt, um uns den Ramunderberg (auf dem der Sage nach der Riese Ramunder lebt), einen 73m hohen, fast senkrechten Steilfelsen am Götakanal anzuschauen. Von oben hat man einen tollen Blick über Söderköping und die üppige Vegetation auf dem Berg ist überwältigend – ein Aufstieg lohnt sich also in jedem Falle!
Da wir direkt an der Küste übernachten wollten, fuhren wir dann noch ein Stück weiter bis nach Tyrislöt, das laut Reiseführer eine „Schärenlandschaft wie im Bilderbuch“ beherbergt. Jetzt sitzen wir hier in unserer Mini-Hütte (es passen gerade so 2 Betten rein) und hören hinter uns das Meer rauschen. Morgen früh vor der Abreise wollen wir uns dann noch ein Boot mieten und ein bisschen die Schären erkunden, dann soll es weitergehen zur Holzstadt Eksjö in Småland.
09/2011 · Stichwörter: Reisetagebuch, Schweden



